Aufs Maul, aber feste!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Nicht mit mir

Ich kann mir das zwar nicht recht aussuchen, aber das unappetitliche Angebot vom Fallschirmspringer Niebel, die Krise gemeinsam mit ihm zu bewältigen, möchte ich lieber nicht annehmen.

Der hat schließlich vor der Wahl sein Maul so frech und laut aufgerissen, was er alles kann. Dann soll er den Karren jetzt gefälligst zusammen mit seinen Liberalala-Kumpanen aus der Scheiße ziehen. Und wenn er das nicht hinkriegt, kann er von mir aus wie sein schnauzbärtiger Fallschirmkollege zurück auf den Boden der Tatsachen knallen.

Aber mich soller bittesehr in Ruhe lassen, der Pfosten.

Freitag, 2. Oktober 2009

Vorwärts nimmer, rückwärts immer

Das ist ja interessant. Wie ernst es die SPD mit ihrem Erneuerungsgefasel meint, kann man sich gerade am Oberhosenscheißer Quatschie aus Thüringen ansehen. Aber da zeugt ja schon der Name nicht grad von Rückgrat.

Mittwoch, 12. August 2009

Also das ist im Grunde

eine menschliche Drecksau.

Aber was will man schon auch erwarten von denen aus der CDU. Der eine geht eben mit seiner Todesfahrt Wahlkampf machen und heult den Menschen vor, wie schlimm es ihn doch erwischt hat mit dieser unangenehmen Geschichte. Die andere hängt ihr welkes Ex-Bürgerrechtlerinnen-Tittenfleisch höher, und das Merkelferkel schweigt wie immer zu allem und tut, als wäre nichts gewesen. Was für ein abgefucktes Pack.

Dienstag, 4. August 2009

Illner Intensivstation

Wenn der Westerwelle jetzt noch einmal Leistungsträger sagt, tret´ ich ihm glaub ich einfach ins Gesicht. Vollspann.

Samstag, 25. Juli 2009

Arschkriechen ja, Arschficken nein

So sind sie, die feinen Damen und Herren ausm bürgerlichen Lager: schwul und lesbisch ist und bleibt trotz aller anderslautenden Heuchelbekundungen nachwievor ganz arg igitte.

Weil Pimmel in den Arsch reinstecken und das auch noch toll finden, naja, das macht so ein CDUCSU-Mensch wahrscheinlich höchstens heimlich beim Puffbesuch nach der Vorstandssitzung. Die Mutti daheim ziert sich ja leider auch nach fünfunddreißig Jahren bester Ehe noch mit Auaauanichinpopo. Und selbst die treue Affäre, mit der man fernab vom eigenen Wahlkreis ein gemütliches Appartemennt in der bumsfidelen Bundeshauptstadt teilt, nimmt zwar die finanzielle Schweige-Alimentation für den gemeinsamen Bankert mit Freuden an, aber das Rosetterl ist auch hier tabu - und bleibt folglich für das Unionsgemächt zu. Ist ja auch recht so. Gehört sich ja eigentlich nicht.

Indes viel mehr Freude empfindet der christsoziale oder -demokratische Mensch beim Arschkriechen. Das ist gleichsam seine wahre Berufung, und so richtig wohl fühlen tut sich so einer erst, wenn er bis an die Schulterblätter im Arschloch von seinem Parteivorderen steckt.

Braucht man sich eigentlich nicht weiter zu wundern, wenn aus denen nur Scheiße träufelt, nachdem sie ihre Betonköppe wieder aus dem dicken Chefhintern rausgeploppt haben.

Samstag, 20. Juni 2009

Das ist die Generation von Oggersheim.

Mit denen kann man nicht diskutieren.

Mittwoch, 29. April 2009

Warum eigentlich immer nur auf den armen Christen herumhacken ...

... wo doch die Juden und die Moslems auch sauber einen an der Birne haben. Jetzt darf man schon nicht einmal mehr Schweinegrippe sagen, ohne dass so ein zottelbärtiges Mimöschen aua schreit.

Ich sags euch, des kommt noch soweit, dass ein Schweinsbraten nimmer Schweinsbraten heißen darf. Aber net mit mir, Saupreissn, gschneckerlte!

Sonntag, 22. März 2009

Das Merkelferkel und das Himmelvaterle

Noch keine fünf Minuten Annelein Will mit dem Merkelferkel, und dann sagt dieses erbärmliche Kanzlerinnenimitat doch tatsächlich, sie glaubt, sie sei die Richtige für das Amt in dieser Zeit. Sie glaubt es.

Na vielen Dank, das ist ja sehr beruhigend. Super. Kanns ja nur noch aufwärts gehen mit der Republik. Die soll ihr Begrüßungsgeld zurückgeben und abhauen dorthin, wo sie herkommt.

Samstag, 28. Februar 2009

Das Männchen mit den Frevelhölzern

Walter Mixa ist gewiss nicht zu beneiden. Wer im gestrengen Zölibat zu leben sich auferlegt hat und beschlossen, sein Fleisch im ewigen Widerstreite mit den Begierden zu pflegen, den werden wohl so manche Nacht allerlei verderbte Versuchungen des gerechten Schlafes berauben. Gar sündhafte Visionen müssen das sein, verkommene Trugbilder der Wollust und der dunkelsten aller Triebe, die Nacht um Nacht sich zur alpdrückenden Heimsuchung auswachsen und die geschundene arme Seele auf das Heftigste peinigen.

Wie verständlich ist es doch dann, wenn solch einer, der ausschließlich dem Allermächtigsten brav und treu und standhaft zu dienen sich verpflichtet hat, bis dieser ihn - wenn des Lebens Mühen endlich enden und die letzten Körnlein Sandes im Stundenglase vom baldigen Besuch des Schnitters künden - heimberuft zu sich, wenn solch einer also im verschwieg´nen Dunkel seiner Schlafstatt gleich dem Sünder Onan die Hand an sich legt. Verschafft doch der armen Kreatur einzig und allein der klandestine Genuss der hastig mit brokatnen Tüchlein fortgeschwischten feuchten Frucht aus der unheiligen Rechten der Hand-Maria von Masturbia ein wenig Linderung von seinen Leibesqualen.

Doch ach, wie gering muss wohl die Genugtuung sein, die ein solcher Verspüren kann, eingezwängt und schier zerrieben zwischen den unablässig mahlenden Mühlsteinen seiner Schuld über die ebenso frucht- wie hemmungslose Vergeudung des eignen Samens und dem immer aufs neue die Gedanken marternden Zwange, doch etwas Bleibendes zu lassen.

Daher hat der Oberpfarrer Mixa sich aufs Panier geschrieben, dass sein Ejakulat ein geistig-metaphysisches sein solle. Wahrheiten will einer schaffen wie dieser, mächtigen Worten der Springquell sein, auf dass sie die geöffneten Schöße seiner Schäflein befruchten mögen, zu Hunderttausenden gar. Und so macht er sich immer wieder daran, sein ebenso kleines wie gleichsam kleingeistiges Gedankengemächt zu masturbieren, heftiger und immer heftiger das ganze Leben selbst daran zu reiben, bis es schließlich, von hitzigem Zorn über die eigene Bedeutungslosigkeit zur Glut gebracht, sich gar zur Flamme auswächst.

Und genau darin liegt, wie ich finde, das Grundproblem dieses bösartig-katholischen und eitel-lustgeilen Onansjüngers im Priestergewande. Er verschafft sich nicht nur selbst Erleichterung, sondern er zündelt. Mit voller Absicht und jederzeit im vollen Bewusstsein darüber, dass da draußen genug ist, was auch brennt. Genau da hält er seine Lunte hinein und wedelt so lange aufgeregt damit herum, bis die Funken Nahrung finden.

Walter Mixa ist ein schlimmer Brandstifter, der die Bedeutung des griechischen holokáutoma sehr wohl kennt - und dennoch relativiert er den Holocaust mit seinen verqueren und unsäglichen Äußerungen. Und nicht nur das, er diffamiert und beleidigt Hunderttausende von Frauen, die mit ihrer Entscheidung für eine Abtreibung hart mit sich kämpfen müssen und mussten.

Gut, dass so einer sich kraft Amtes nicht fortpflanzen darf. Besser wäre gewesen, man hätte die Welt mit Stricknadel und Seifenlauge vor ihm bewahrt.

Freitag, 20. Februar 2009

Die Verhöhner

Opel schon kaputt oder vielleicht doch nicht. Bei Audi steigen sie ebenfalls langsam vom hohen Rösslein runter. Und jetzt auch noch, igittigitt und Schockschwerenot, Bilanzfälschung oder sowas in der Art bei den größenwahnsinnigen Halbkönnern von der HRE? Dazu ein christsoziales Junkerbübchen, dem sein Wirtschaftsminister-Faschingskostüm offenbar so arg die Durchblutung im Gehirn abschnürt, dass ihm nicht einmal seine Mitarbeiter von seiner dämlichen Herbstaufschwung-Büttenrede abhalten können, während um ihn herum das Land in den okönomischen Orkus geht.

Also echt, so langsam wird selbst mir, der ich ja in Sachen Unbillen des Lebens wahrlich nicht zimperlich bin, diese Krisenkrise etwas unheimlich. Wie schön, wenn es dann doch noch anrührende Momente gibt in dieser unappetitlich-gruseligen Szenerie. Wie schön, wenn es inmitten dieses garstigen System-Armageddon hie und da wenigstens noch ein klitzekleines bisserl menschelt.

Zugegeben, es riecht schon irgendwie komisch, wenn da im fränkischen Verwöhnten-Städtchen die Cashburnerin Schäffler jetzt auf einmal das Hungertüchlein zum Outfit-Must-have der Stunde hochstilisiert. Oder wenn man einfach mal ein paar Tausend von denen, die nach dem Untergang vielleicht tatsächlich nichts mehr zu fressen haben, in Geiselhaft nimmt und zum Betteln in die Fußgängerzonen vorschickt, wie das sonst nur irgendwelche balkanesischen Profigeldsammler mit ihren Kindern machen. Oder wenn man sich erst Krokodilstränen greinend vorne hinstellt und dann die gierigen Patschehändchen überm Haupte verschränkt wie weiland Gertie Schröder. So sieht also der unternehmerische Einsatz aus, zu dem jemand noch fähig ist, der sich gründlich verzockt und verhoben hat: die böseböse Arbeitsplatzkeule schwingen, Tausende von Menschen zum Solidaritätsjubeln antanzen lassen und vom Staat die Kohle wieder reinholen wollen, die man vorher mit beiden Händen rausgeschmissen hat. Zwanzigtausend müssen dort seit Anfang Februar übrigens bereits Kurzarbeit machen. Zwanzigtausendmal springt also hier der Staat, nach dem zu schreien die Frau Milliardärin ihre Leute zum Anschaffen auf die Straße getrieben hat, schon ein. Weil sie selbst den Hals nicht voll kriegen konnte. Weil sie gegen jedes bessere Wissen zum Angriffskrieg auf die Konkurrenz geblasen hat zu einer Zeit, in der man sehr wohl schon kapieren konnte, dass diese Aktion schief gegen musste.

Es ist schon sehr dreist, jetzt den finanziellen Schaden, den eine Privatunternehmerin angerichtet hat, an die Gesellschaft zu externalisieren. Schlichtweg unerträglich ist allerdings, dass man dazu auch noch diejenigen, die wirklich die Zeche zu bezahlen haben werden, als menschliche Schutzschilde missbraucht. Pfui Teufel! Und nach Herzogenaurach fährt nicht mal ein Zug, über den die Bildzeitung schreiben könnte.

Schlimm, das. Echt schlimm. Da ist es beinahe schon als medialer Glücksfall anzusehen in dieser grimmigen Zeit, dass zumindest auf die Arschlöcher dieser Republik verlass ist. Nehmen wir zum Beispiel einfach mal das CDU-Präsidiumsmitglied Philipp Mißfelder. Also nicht, dass ich hiermit behaupten möchte, Philipp Mißfelder sei ein Arschloch - darüber soll sich schließlich jeder selbst eine Meinung bilden. Aber von ihm geistert gerade eine hübsche Aussage durch die Blätter, die auch für die künftigen ALGII-Bezieher von Herzogenaurach interessant sein könnte. Die Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes für Kinder sei nämlich, so der JU-Vorsitzende, ein "Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie." Lustigerweise hat er das auch noch im Rahmen eines Frühschoppens gesagt, wo die Kolleginnen und Kollegen aus der CDU sicher schon das eine oder andere Bierchen intus hatten.

Tja, und jetzt sind natürlich wieder alle furchtbar böse auf den armen Mann, und gewiss wird es nicht lange dauern, bis er sich wieder einmal für den diffamierenden Unrat entschuldigt, der ihm in so schöner Regelmäßigkeit aus dem Kopf tropft. Und die doofen Hartz-IV-Empfänger haben einmal mehr serviert bekommen, dass sie auch für ihre künftigen politischen Führer nichts anderes sind als faulenzender, saufender und zigarettenrauchender Ballast.

Und so endet eine grausige Woche dann doch wieder einmal mit der schönen Gewissheit, dass es außer dem baldigen Ende des Kapitalismus und anderen unschönen Schreckensmeldungen auch noch wirklich was gibt, über das man sich rechtschaffen aufregen kann.

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Die Frage nach dem Sein.

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Die Beobachtungskamera.

Kleiner Ergänzungsversuch...
Kleiner Ergänzungsversuch zum Gesamtbild: Auf...
Pecas - 6. Nov, 18:32
Müssen Tiere, die...
Müssen Tiere, die solche Spuren hinterlassen,...
Au-lait - 3. Nov, 12:19
natürlich nicht,...
natürlich nicht, aber ich hab halt so lange nicht...
St. Burnster - 2. Nov, 23:45
Hahaha, ganz große...
Hahaha, ganz große Idee!
rationalstürmer - 2. Nov, 18:44
Du willst dir wohl das...
Du willst dir wohl das Schauspiel entgehen lassen,...
rationalstürmer - 2. Nov, 18:44
Aufblasbar als Kinderluftballon
Beim ersten Fitzerl Papier tät ich am Steve Jobs...
Pecas - 2. Nov, 17:02
Petze!
Petze!
St. Burnster - 2. Nov, 11:04
Dann prozessier mal schön,...
Letzte Woche hat sich ein Kollege nen schönen...
rationalstürmer - 31. Okt, 19:51
Subversion ist das oberste...
Subversion ist das oberste Werkzeug in der SelbsthilfeWerkzeugkiste. Aber...
textorama - 29. Okt, 13:43
Was für ein Hammer!...
Was für ein Hammer! Guter Mann. Lebt der noch?
stilhäschen - 29. Okt, 09:39

Die immer müßige Suche nach weiteren Wahrheiten

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Die Heirats- und anderen eindeutigen Anträge nach wie vor bitteschön an
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Das böse kleine Kleingedruckte.

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Dass ich nicht lache.

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Zuletzt aktualisiert: 6. Nov, 18:32

Die Mitschuldigen an dieser garstigen Sammlung von nachgemachtem Ausgekotzten.

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