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    <title>Ordentlich reingehauen : Rubrik:Zombie Ration</title>
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    <dc:publisher>rationalstürmer</dc:publisher>
    <dc:creator>rationalstürmer</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-18T18:18:56Z</dc:date>
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    <title>Ordentlich reingehauen</title>
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    <title>Probleme, nichts als Probleme</title>
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    <description>Dass der erste Arbeitstag nach drei Wochen Urlaub kein Zuckerschlecken ist, versteht sich von selbst. Dass aber eine Drecksau von einem Montag, wie sie im Buche steht, sich einfügt in eine nicht abreissen wollende Kette von Lebensärgerlichkeiten, das tut dann selbst einem knochenharten Knochen wie mir weh, der nun tatsächlich schon in so manche grauslige Grimassenfratze des Lebens hat blicken müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Des gschiegt doch dir gscheit recht,&quot; wird jetzt da so manch einer sagen wollen. &quot;weil dir gehts doch nicht gut, wennst nicht auf irgendwas deinen Grant haben kannst.&quot; Tja. Schon. Aber halt auch wieder nicht. Weil wenn man jetzt so ganz langsam und allmählich auch bewusstseinsmäßig im vierten Lebensjahrzehnt angekommen ist, dann wär ein bisschen eine Ruhe ab und an schon gar nicht schlecht. Also richtige Ruhe. Damit man mich recht versteht. Nicht irgendwie nur ein gschissenes Wochenende, an dem man mal die Füße ganz ungschamig auf den Tisch legt. Gemütsruhe, verstehts ihr des? Gemütsruhe mein ich. Ein Angekommensein im Zen´schen Sinne. Eins, das sich gleichermaßen aus dem Angekommen sein speist und sich augenblicklich auch darin ergeht. Ein Hafen, wenn man so will. Aber einen, wie ihn der selige Edikarl Henn vielleicht jetzt hat. Da droben. Nicht so einen gefaketen, wie er im Ikeakatalog verkauft aus einem Leder, auf das die Sonne net zu lang scheinen darf, weils sonst brüchig wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nein, nichts davon. Mal ganz abgesehen davon, dass Regen ohne Schirm halt so gar nichts wunderbares hat, zumindest nicht im November. Und nicht einmal in einem November, der sich für einen April hält. Die kranke Sau. Und nicht einmal, wenn trockenföhnen ja immer geht, solange die Stromrechnung bezahlt ist. Immerhin das. Also beides. Aber sonst ... nur Scheissdreck. Nur Trottel. Nur Probleme. Eine Nebenhöhle beispielsweise, komischerweise nur eine von beiden oder wie das heißt, die sich einfach nicht einkriegen will. Oder ein Knie, das sich anfühlt wie das von einem alten Mann. Und obendrein permanent schmerzt. Und lauter Trottel. Wo man auch hingeht. Als hätten die sich alle abgesprochen. &quot;Jetzt geben wirs ihm. Aber so, dass ers merkt. Der Arsch.&quot; Pfff, als ob ich nicht schon genug eingesteckt hätt von überall her. Und dann noch der Schätzing im Fernseher. Dieses blasierte Arschloch. Der will doch auch bloß junge Dinger ficken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht, dass nicht auch junge Dinger ficken wollt. (Jetzt lügt er auch noch, der Schätzing, die Drecksau. Ausm Fernseher raus.) Eine zum Beispiel, die hat ein Tattoo am Arsch, das würd ich nur zu gern einmal sehn. So von hinten. Auf Knien. Nur: Was willst machen, so mit vierzig? So mit Bauch? So mit Midlifekrise? Wenn sie dich so anstrahlt mit ihrem rotzfrechen Achtundzwanzigjährigengrinsen. Oder Siebenundzwanzigjährigengrinsen. Oder noch jünger. Ich weiß ja nicht mal das. Und einfach nach dem Alter fragen, so zwischen zwei Zigaretten, ja wer macht denn sowas heute noch? Na, is ja auch wurscht. Wird erstens überbewertet, das Ficken. Und zweitens hab ich ja da noch die Gschicht mit dem Knie. Da könnt nach einer Pause fragen oder nach einer Schmerztablette potentiell auch eine gewisse Peinlichkeit in der Situation nach sich ziehen. Und wenn man schon nicht mehr nach einer Peinlichkeit strebt in meinem fortgeschrittenen Alter (der Schätzing ist echt ein saublödes Arschloch), dann strebt man doch noch weniger danach, &quot;in eine Situation&quot; zu geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab ich eigentlich das mit der Packstation erzählt? Noch nicht? Na, also das mit der Packstation ist auch so ein Scheissdreck. Dreimal war ich da jetzt. Dreimal. Und dreimal war dieses Drecksding &quot;nicht betriebsbereit&quot;, wie das im Fachjargon von den Arschlöchern heißt, die diese gschissene Kistn da hingestellt haben. Auf Deutsch sagen traun die sich das ja nimmer. Sollns halt wenigstens hinschreiben, dass sie kaputt ist, die Packstation. Heut war ich dann auch wieder da. Das Packerl aber nicht mehr. Das hab ich herausgefunden, weil heut war sie nimmer kaputt. Heut war allerdings auch die Lagerfrist abgelaufen. Wahrscheinlich hau ich jetzt dem nächsten Briefträger, der mir begegnet, so richtig voll eine aufs Maul wegen dieser Gschicht. Und krieg dann natürlich noch mehr Ärger. Aber was soll ich denn sonst machen? Wenn ich in die hundsblöde Packstation neitret, dann brech ich mir ja wahrscheinlich einen Zeh. Und ganz ehrlich: Noch ein Zipperlein brauch ich dann wirklich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja,.trink ich halt einen Schnaps und geh nei in mein Bett.</description>
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    <dc:subject>Zombie Ration</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 rationalstürmer</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-30T22:20:00Z</dc:date>
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    <title>2:1</title>
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    <description>&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/mp47u55bjUc&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß auch nicht. Seitdems mir gut geht, gehts mir irgendwie immer mieser. Dabei will ich jetzt beileibe nicht jammern. Ich konstatiere nur. Und da beisst die Maus am Ende leider keinen Faden ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt freu ich mich schon seit Tagen diebisch, dass ich heute nach Sportschauschluss die wunderbare poltsche Geschichte vom Sauerbraten bringen können würde, und dann gewinnen die Arschlöcher. Wie gesagt, immer mieser, das Ganze. Immer noch öder. Immer noch blöder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin, heut Abend gibts Nudeln mit Ibuprofen statts dem guten Roten, aber man muss ja auch mal mit weniger zufrieden sein in diesen Tagen. Den Film bittschön trotzdem anschaun. Weil: Die Bayern steigen ab.</description>
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    <dc:subject>Zombie Ration</dc:subject>
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    <dc:date>2009-05-02T17:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/5641789/">
    <title>Seitdem der Ratzinger den Heiligen Stuhl eingenommen hat</title>
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    <description>ist selbst Ostern scheiße. Mal schaun, ob er nächstes Jahr noch lebt. Bisserl eine Hoffnung darf ja schließlich jeder haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Immerhin, die DDRler ausm Vierten waren ein paar Tage weg. Osterlager in der Sächsischen Schweiz, wie ich vermute. Bisschen urlauben und Kampfsport treiben mit den Kameraden. Jetzt marschieren sie oben wieder auf und ab, einszwoeinszwokehrtmarscheinszwo. Was dummerweise bedeutet, dass sie leider auch diesmal nicht an irgendwelchen selbergebastelten und versehentlich losgegangenen Rohrbomben krepiert oder irgendwo auf der A9 in die Böschung gekracht sind. Und auf krebsmachende Suppenwürfel &lt;i&gt;von drüben&lt;/i&gt; braucht man anscheinend eh nimmer zu hoffen.</description>
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    <dc:subject>Zombie Ration</dc:subject>
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    <dc:date>2009-04-13T22:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/5623593/">
    <title>Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden.</title>
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    <description>Und müde. Müde bin ich auch.</description>
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  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/5594689/">
    <title>Lesen. Nachdenken.</title>
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    <description>Das &lt;a href=&quot;http://www.graubrotblog.de/2009/03/14/unfassbar/&quot;&gt;&lt;u&gt;da&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinerseits habe ich zu ergänzen, dass wir unserer verhassten Deutsch- und Erdkundelehrerin von der 7. bis 10. Klasse - also über Jahre hinweg (!!!) - in den allerallerallerwüstesten Gedankenspielen die allerallerallerschlimmsten Folterqualen angedeihen haben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel die, wo wir eine Ratte in ein Ofenrohr setzen wollten, dessen eines Ende im Ofen stecken, das andere hingegen auf der entblößten Bauchdecke dieser im Lehrerberuf ganz und gar fehl am platzen Gefängniswärterin platziert sein sollte. Und dann wollten wir den Ofen anschüren und zusehen, wie sich das Tierchen vor lauter Todespanik ins Gekröse der Dame beisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst heute (ich halte mich trotz allen Dreinschlagens für einen zutiefst pazifistischen und konzilianten, aufgeklärten Menschen) schockt mich an dieser Geschichte am meisten die Tierquälerei dabei. Was zugegeben ganz schön schockierend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich Angst macht mir aber vielmehr, wenn ich am Tag von Winnenden im Scheiß-Spiegel unter dem Bericht über den Amoklauf gleich noch die Charts der &quot;Schlimmsten Amokläufe&quot; der letzten Jahre anklicken kann.</description>
    <dc:creator>rationalstürmer</dc:creator>
    <dc:subject>Zombie Ration</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 rationalstürmer</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-19T22:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/5361286/">
    <title>Es muss nicht immer Kaviar sein</title>
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    <description>Seit Samstagnachmittag hat mich ja eine üble Magen-Darm-Geschichte mehr beschäftigt, als mir das lieb war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher hätt ich sowas voller Wonne und in braver Ausübung meiner Befindlichkeitschronistenpflicht gebloggt und beispielsweise den in seiner Tragik durchaus klassisch zu nennenden Konflikt um die Entscheidung zwischen &lt;i&gt;Erst scheißen?&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Erst kotzen?&lt;/i&gt; mit allerlei erklecklichen Vokabeln zum Vortrage gebracht. Sicherlich hätte ich zur besseren Veranschaulichung des Tragischen in meiner grotesken Situation irgendwie auf Homer Bezug genommen und in weiteren Verlaufe meiner Schilderung natürlich auch Sophokles in die Pflicht genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätte ich selbstverständlich Goethes &lt;i&gt;Iphigenie&lt;/i&gt; kurz gestreift, ihr schuldloses Schuldigwerden zwischen Bruderliebe und Menschlichkeit zutiefst bedauert, um gegen Ende mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit bei Hegels &lt;i&gt;tragischer Kollision&lt;/i&gt; zu landen und schlussendlich einzugestehen, dass gewisse Situationen es einfach erfordern, mit einem Eimer auf den Knien aufm Klo zu sitzen und - mich demütig den Konvulsionen und der verwirrten Peristaltik meines Verdauungstraktes unterwerfend - zu warten, was wohl als erstes losgehen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das alles nur, um meinen Drang zur Ekelhaftigkeit und meinen beinahe schon koprolalisch zu nennenden Gebrauch möglichst vieler verbaler Widerwärtigkeiten mit vorgetäuschter Bildung zu sublimieren und mich dadurch gleichzeitig irgendwie dann doch noch interessant zu machen. Konträrfaszination und solche Dinge. Kennt man ja. Wer würde zum Beispiel nicht gerne mal in den Nachrichten sehen, wie  Wolfgang Schäuble umständlich aus der Limousine gehoben und nach verkündeter neuerlicher Sauerei wieder zurückverladen wird? Aber das wäre jetzt ein ganz anderes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja. So wär das wohl gewesen. So aber hab ich beinahe einfach nur still gelitten und mein grimmes-schlimmes Schicksal vor mir selbst beklagt. Und morgen geh ich wieder ins Büro und erzähl den Kollegen, dass manchmal ein frischer Wind auch einfach nur ein Pfurz mit Land sein kann. Die werden lachen.</description>
    <dc:creator>rationalstürmer</dc:creator>
    <dc:subject>Zombie Ration</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rationalstürmer</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-02T14:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/5241570/">
    <title>Nur vereiterte Nebenhöhle oder doch bereits Weißheitszahnabszess?</title>
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    <description>Und wenn ja, was ist stärker, Ibuprofen oder ne Infektion? Und eigentlich irre, dass ich selbst an freien Tagen nichts zu sagen finde. Stattdessen immer neue Fragen. Berlin oder nicht? Aufräumen oder nicht? Frau oder nicht? Bank anzünden oder nicht? Weggehen oder nicht? Schlechtes Gewissen oder nicht? Westerwelle in die Fresse treten oder nicht? Scheiß Urlaub. Zum Glück isses bald vorbei. Ohne Meer ist das alles nichts.</description>
    <dc:creator>rationalstürmer</dc:creator>
    <dc:subject>Zombie Ration</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rationalstürmer</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-07T21:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/5191222/">
    <title>Späte kardiologische Erkenntnis, die mir neulich ganz unverhofft und ohne jeglichen...</title>
    <link>http://rationalstuermer.twoday.net/stories/5191222/</link>
    <description>Es muss seinerzeit ein Ermüdungsbruch gewesen sein.</description>
    <dc:creator>rationalstürmer</dc:creator>
    <dc:subject>Zombie Ration</dc:subject>
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    <dc:date>2008-09-14T20:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/4927031/">
    <title>... und selbst?</title>
    <link>http://rationalstuermer.twoday.net/stories/4927031/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;512&quot; alt=&quot;Erledicht&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/rationalstuermer/images/Erledicht.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Rationalstürmer im Zeitrafferverfall. Augenringe, talgige Visage und Lippenbalken-Imitat auf Fotopapier mit Credo in Stilhäschen-Farbe.&lt;br /&gt; 2008. In Privatbesitz.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, Altwerden ist eine Zumutung, hab ich den Loriot mal sagen gelesen. Jetzt will ich nicht so weit gehen zu behaupten, dass der Mann ja überhaupt keine Ahnung hat von dem, was er da sagt, weil in Wirklichkeit - und da wiederum kommt Karl Valentin ins Spiel - ist es ja schon viel schlimmer als wie wir immer gehofft haben, dass es nie wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nachdem sich andernorts die Kollegen ja entweder schon zum &lt;a href=&quot;http://neobazi.net/archives/9466&quot;&gt;&lt;u&gt;Haareschneiden&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; ins Spital begeben respektive ihren Niedergang im schneidigen &lt;a href=&quot;http://burnster.de/the-incredible-spiderburns-in-reha/&quot;&gt;&lt;u&gt;Spiderman-Pyjama&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; öffentlichkeitswirksam in Szene setzen, darf ganz sicher auch hier einen Augenblick lang Gelegenheit sein, und der zynischen Eigenverwüstung der gebührende Platz eingeräumt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wars auch schon wieder. Danke für die Ideen, und Aufwiederschaun.</description>
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    <dc:subject>Zombie Ration</dc:subject>
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    <title>Es hilft ja auch nichts. Schließlich liegen die Zusammenhänge ja auch nicht einfach...</title>
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&lt;br /&gt;
Es ist die Zeit der großen Erkenntnisse, die niemand hören will und die noch wenigeren zu wirklicher Erkenntnis verhilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche besteht aus Kalenderblättern und grauen Haaren. Wie ein Monat aussieht, will man schon gar nicht wissen. Letzten Endes schmeckt auch Geld wie Scheiße. Zumal, wenn es länger liegt. Und Zeit erst recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während man sich noch fragt, wie blöd Cherno Jobatey eigentlich noch kichern kann und dem Merkelferkel zur Überraschung aller urplötzlich Brüste gewachsen sind, wird Alice Schwarzer mehr und mehr zum späten Helmut Kohl einer durch und durch gescheiterten Frauenbewegung.</description>
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  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/4627245/">
    <title>Rationalstürmer goes Boulevard</title>
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    <description>&lt;b&gt;www.flocke-vergiften.de&lt;/b&gt; wär noch frei, &lt;b&gt;www.scheissbaer.de&lt;/b&gt; hingegen nicht.</description>
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    <title>Huift ja nix</title>
    <link>http://rationalstuermer.twoday.net/stories/4217820/</link>
    <description>&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/q_XLdE_PZGU&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=q_XLdE_PZGU&quot;&gt;Oamoi mog i nimmer und hea auf für immer&lt;/a&gt;. Oba heit ned.</description>
    <dc:creator>rationalstürmer</dc:creator>
    <dc:subject>Zombie Ration</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 rationalstürmer</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-31T18:49:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/4193564/">
    <title>Beste Zeit</title>
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    <description>Keine Bilder mehr. Jetzt bitte endlich keine Bilder mehr. Lieber eine Antwort auf die Frage, warum die Geschichten sich im Kopf immer so viel besser anhören. Und wenn wir schon dabei sind - bitte auch gleich eine darauf, warum ich trotzdem jedes Mal von Neuem darauf einsteigen muss. Ich will nicht sagen &lt;i&gt;darauf hereinfallen&lt;/i&gt;. Aber den Grund dafür werde ich nicht verraten. Wahrscheinlich gibt es ohnehin keinen mehr. Wer braucht heute noch Gründe für irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Jahr sich doch wieder beeilt dieses Jahr. Als könnte es gar nicht schnell genug endlich in sein Grab rauschen, mit viel Böllerschüssen und Korkengeplopp. Wäre ich so ein Jahr, also ich ließe mir Zeit, bevor ich mir all die lächerlichen Resolutionen anhören möchte, die da an meinem Grab gesprochen würden, und all die jetzt schon schal schmeckenden Küsse, die sich die Noch-bis-über-beide-Ohren-Verliebten da mit glänzenden Augen auf ihre Fettstiftlippen schmatzen, draußen und hoch droben, auf irgendwelchen Balkonen. Und ließe es sich doch nicht vermeiden, ich würde mich wohl unbemerkt mit ans Geländer stellen und laut sagen J&lt;i&gt;etzt musst du springen&lt;/i&gt;. Und wäre ganz sicher der Einzige, der seinen Neujahrsvorsatz hielte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber noch sind wir ja nicht so weit. Gerade mal sind die Abende dazu übergegangen, die Dämmerung anzutreiben, immer schneller, immer schneller. So steige ich die Treppen aus dem Ubahnschacht hoch und erschrecke ein bisschen. So früh schon dunkel. Kaum, dass ich den Weg von einem Schreibtisch zum anderen zurückgelegt habe, um mir mein Augenlicht gänzlich und mit Gewalt zu ruinieren, haben die Tage schon beschlossen, kürzer zu werden. &lt;i&gt;Beste Zeit&lt;/i&gt; knallt mir da die Fastschonnacht in großen blauen Lettern auf hell erleuchtetem weißen Grund zur Begrüßung entgegen. Rosenmüller, dieser am schlimmen Filmdurchfall noch immer nicht vollends dehydriert eingegangene Dauerarbeiter. Dieses große Talent. Dieses oberbayerische Sonnenscheinchen. Ich glaube ihm nicht und gehe einfach vorbei. Es riecht nach Popcorn, nach süßem Popcorn. &lt;i&gt;Und warum riecht man eigentlich kein salziges?&lt;/i&gt; frage ich mich und fasse in die Hosentasche. Zum Glück kein Zettel drin. Zum Glück nicht der nächste blöde Superlativ. Nur mein Schlüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss keine Post. Im dritten Stock ein leerer Anrufbeantworter. Heute haben sie es anscheinend gut mit mir gemeint und mich einfach in Ruhe gelassen. Und niemand, bei dem ich mich dafür auch noch bedanken müsste. Wie schön. &lt;i&gt;Wenn Rosenmüller nun doch recht hat?&lt;/i&gt; Immerhin - ich bin bescheiden geworden mit der Zeit. Viel fehlt nicht mehr, und so etwas reichte mir schon. Warten wir, was die kommenden Monate bringen. Vielleicht schaffen sie´s noch. Oder ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fabrikbrötchen und ein scharfes Messer. Natürlich &lt;i&gt;Brötchen&lt;/i&gt;, du brauchst gar nicht erst die Nase zu rümpfen. In keiner Sekunde hatte je jemand im Sinn, dieses Zeug eine &lt;i&gt;Semmel&lt;/i&gt; zu nennen. Frischkäse, der seit knapp einer Woche offen ist. Ob auch nur ein Mensch daran gedacht hat, wie bescheuert sich das anhört, wenn man nur ein kleines bisschen Lust am Sophismus hat? &lt;i&gt;Zum Morphem, dem Tyrannen schlich&lt;/i&gt;... ach, was solls. Dann schon lieber eine Tomate dazu, eins dieser Gewächshausdinger, über das die freien Radikale sich totlachen müssen, und ein Schlückchen Olivenöl vorneweg, denn irgendwie gehts doch nicht ohne ein wenig gesundes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin müde. In der Tasche warten noch ein paar, die auch betrogen werden wollen. Ich lasse sie vorerst in dem Glauben, heute noch einmal davonzukommen. Mittlerweile habe ich großen Gefallen daran gefunden, sie aus dem Schlaf schrecken und mich dann erst an ihnen zu vergehen. Ich glaube, es sind die vor Entsetzen weit geöffneten Augen und die niedlichen schwarzen Pünktchen ihrer Pupillen, wenn ich ihnen die Schreibtischlampe in Gestapo-Manier ins Gesicht halte, die es mir angetan haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages werde ich dafür bezahlen, das ist mir schon klar. Aber noch halte ich mich auf den Beinen. Obwohl es längst angefangen hat und die ersten kleinen Gläubiger schon keinen Spaß mehr verstehen. Sie wuchern in mir, überall neuerdings, und manchmal wüten sie schon. Wir werden sehen, wer wen ins Grab reißt.</description>
    <dc:creator>rationalstürmer</dc:creator>
    <dc:subject>Zombie Ration</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 rationalstürmer</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-23T19:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/4151500/">
    <title>L&apos;enfer, encore une fois. Und Obacht, explicite lyrics.</title>
    <link>http://rationalstuermer.twoday.net/stories/4151500/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/rationalstuermer/1064310757/&quot; title=&quot;Photo Sharing&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm2.static.flickr.com/1430/1064310757_e391cc1450.jpg&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlachtensee&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sags gleich vorneweg: Wie ich mir beinahe alles, was ich so verzapfe, ruchlos und dreist zusammenklaue, so bin ich auch auf die folgenden Zeilen natürlich nicht aus eigener intellektueller Leistung gekommen. Ich habe den Gedanken dazu gestohlen. Gestohlen, wie ich alles einfach stehle, weil ich es eben einmal so will. Weil es mir so gefällt. Ich tue das aus dem selben Grund, aus dem ich auch lüge. Und zwar ganz ausgeprochen hemmungslos. Übrigens bin ich der Meinung, das jeder viel mehr lügen sollte. Tun eh alle, aber ich meine, &lt;i&gt;noch&lt;/i&gt; mehr. Noch viel viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen klitzekleinen Augenblick will ich jetzt aber nicht lügen und charmanterweise behaupten, es wäre nichts als Inspiration gewesen, zu der mir - wieder einmal - der anscheinend doch irgendwie seelenverwandte Mitbayer &lt;a href=&quot;http://burnster.de/wie-fureinander-gemacht/&quot;&gt;Burnstl&lt;/a&gt; verholfen hat, aber soviel Chuzpe am späten Abend, das ist dann doch nichts mehr, wozu ich in meinem derzeitigen Zustand noch fähig wäre. Also kapriziere ich mich dies eine kleine Keinmal-Einmal auf die Wahrheit und sage: Geklaut. Weggenommen. Im Vorbeigehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde wieder hinfahren. Wer es schafft, sich diesen Laden einigermaßen regelmäßig anzusehen, wird sich vielleicht erinnern: Beim letzten Mal hat sie mich &lt;a href=&quot;http://rationalstuermer.twoday.net/stories/3822810/&quot;&gt;fast umgebracht&lt;/a&gt;. Ehrlich gesagt habe ich längst noch nicht alles verdaut, was diese Stadt mir angetan hat, aber ich bin bereit, zurückzukehren. Dabei mag ich sie tatsächlich nicht besonders. Und damit beschönige ich die Wirklichkeit so sehr, dass ich mich diesmal fast schämen müsste, hätte ich nur ein bisschen Rückrat oder so etwas wie Prinzipien. Ihr großes und unverschämtes Maul, ihre nervenaufreibende und lästige Herumzickerei, ihre ungerechtfertigte und himmelschreiende Arroganz, ihre ständige Selbstbeweihräucherung, ihre ungeheuerliche Dreistigkeit, ihr andauerndes Herumnölen, ihre elsternhafte Gier nach allem, was glänzt und die verlogene Retusche ihrer verdreckten Seelenwinkel - alles das stößt mich ab, widert mich an. Und lässt mir doch keine Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist beinahe so, wie der Kollege es beschrieben hat: In ihr finde ich die Drecksau, die ich anscheinend brauche. Insofern ist es nur logisch, mich wieder zu ihr aufzumachen. Einmal schlafen noch. Schon die nächste Nacht werde ich in ihrem Lotterbett verbringen, auf all den Kaffee-, Rotwein-, Brand- und Spermaflecken. Und es wird mich einen feuchten Kehricht scheren, wen sie vor mir schon alles darin gefickt hat, solange sie nur mich auch fickt. Und ich weiß, dass sie es tun wird, dass sie schon jetzt es kaum noch erwarten kann, bis der billig zusammengenietete Kasten aus Blech und Kerosin und schlechten Sitzen und noch schlechterem Kaffee mich auf ihren Asphalt spucken wird. Und die Tatsache, dass ich das weiß, wird mich diesmal nicht nur überleben lassen. Nein, diesmal gehe ich erst, wenn ihre gierigen Löcher vollends gestopft sind. Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese eine Nacht wird sie noch alleine in ihrem Bett liegen und sich vor Wollust und feuchter Erwartung nur ein paar Finger zwischen die Beine schieben. Oder eine der vielen leeren Flaschen, die überall in ihrer Wohnung verteilt herumliegen. Aber morgen, morgen wird sie da stehen und auf mich warten, kein Höschen an und mit einer Hand ungeduldig an ihren strähnigen Haaren herumnesteln, so wie ich auf meinen Koffer warten werde, der jetzt schon fertig gepackt hier steht. Mit nichts drin außer einer Zahnbürste, fünf Päckchen Zigaretten und zwei schwarzen Tüchern vom Flohmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird sie mich ins Taxi zerren und von da aus in den Aufzug. Und noch bevor die erste gemeinsame Zigarette geraucht und das erste eiskalte Bier leergetrunken ist, wird sie meine Hände nehmen, eine auf ihre festen kleinen Titten legen, die andere unter das Kleid schieben, dieses unverschämte Kleid, mit dem sie mich beim letzten Mal schon verrückt gemacht hat, und mir sagen, dass sie nicht übel Lust hätte, jetzt mit mir zu ficken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde einen letzten Blick auf die lächerlichen Türmchen des Tempodroms werfen und eine Verwünschung - für was auch immer - in Richtung Schwitzekanzlerinnenamt schicken, und ihr einfach folgen ins Dunkel ihrer Wohnung. Und ich werde nicht darüber nachdenken, was ich da tue. Ich werde auch nicht grübeln ob mein Schwanz jetzt zu klein für sie ist oder nicht, oder ob das am Ende tatsächlich die einzige Liebe ist, zu der ich fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will es auch nicht wissen. Ich will kein Glück und ich will kein Idyll. Ich glaube, ich bräuchte nicht mal ein Lächeln. Diesmal nicht. Diesmal locken mich keine schönen Augen, keine falschen Träume und keine leeren Versprechungen. Diesmal, Berlin, diesmal reicht es, wenn du einfach die Beine breit machst.</description>
    <dc:creator>rationalstürmer</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 rationalstürmer</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-09T21:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rationalstuermer.twoday.net/stories/4112553/">
    <title>Also gut.</title>
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    <description>Wobei, das ist natürlich schon ein gewaltiges Stück Arbeit, so aus dem Stand. Und wo meine Freundschaft zu Buchstaben und Sätzen echt ein ganz schön großes bisschen zerrüttet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits - zerrüttet - wo hätte man das heutzutage nicht? Die besten Ehen funktionieren auf diese Art. Oder besser, sie tun´s natürlich nicht. Aber es merkt keine Sau. &quot;Was?? Ihr??? Also, das hätten wir nieeee gedacht! Ihr wart doch für uns immer das perfekte Glück.&quot;  Im Prosiebenfernsehn hat die Trailerschlampe im Ankündiger für die neue Serie neulich gemeint &quot;Wie man eine Ehekrise beendet? Am besten, in dem man die Ehe gleich mit beendet.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja. Wäre jetzt mal eine echt tragweitige Analogie, wenn man den Satz auch auf das Thema Lebenskrise übertragen würde. Am besten das Leben gleich mit beendet. Puffpuff, patschpeng, und schwuppdiwupp könnt einen die Krise am Arsch lecken, und man müsst nicht einmal Mozartkugeln dazu scheißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht natürlich nicht. Unmöglich, no way. Am Mut fehlts nicht, ganz gewiss. Aber die Leute, was solln nur die Leute sagen. Und die Gläubiger erst. Na die täten sich bedanken. Respektive die Bürgen. Beziehungsweise täten einem die wahrscheinlich in der Aussegnugshalle noch einen Spitz mitgeben, dass man, am Fegefeuer vorbei, direktemang ins höllische Hochöferl fliegen würde. Und natürlich ohne großbusige Stewardess, die einem noch das Kopfkisserl zurechtzupft. Da gäbs dann ganz schnell zu klären, was denn nun eigentlich der Unterschied ist zwischen Erdrosseln und Erwürgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isja auch egal. Isjanichsowichtich. Isjawiedernursonegeschichte. Und irgendwoher müssen die doch schließlich auch kommen. Oder glaubt ernsthaft jemand, der alte Goethe hätte den armen Werther nur deswegen mit über der rechten Augenbraue ins Köpfchen getriebenem Bleikügerl sein Leben aushauchen lassen, weils halt der Sturm und der Drang grad so verlangt haben? Mitnichten! Der Schmierfink hatte halt in seinem eigenen richtigen Leben auch ein Charlottchen, dem er das prallgeschwollene Gemächt gern regelmäßiger bis an die Gebärmutter hochgeschubbert hätte, ist doch klar. Aber klug, wie er war, hat er lieber ein Büchlein draus gemacht, das blauberockte Büblein am gebrochenen Herzen verrecken lassen und sich mit seinen immer neuen alten Leiden einen Geheimratstitel erschlichen. Jawohl, erschlichen, die Sau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überhaupt, wer wär ich denn, dass ich vor Befindlichkeiten die Nase rümpfen würde, noch dazu vor meinen eigenen. Jaja, schaut nur alle her und nehmt euch ein Stückchen für den Heimweg mit! Mir doch egal. Da, wo meine Scheiße herkommt, da hab ich noch so viel, da könnt ihr noch Jahre lang eure &quot;Achgottchen&quot; und &quot;Oooch nee&quot; und &quot;Jesusmaria!&quot; rausstammeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dumme ist nur, also das wirklich Saudumme ist nur: Ich habs nie verlangt. Ich hab mich nicht vorgedrängelt. Und ich hab schon erst recht nicht &quot;Hier!&quot; geschrien. Ein kleines bisschen Glück, auch wenn das jetzt elend nach Scarlet O´Hara - oder wie dieser Mädchenmärchendreck auch immer heißen mag - klingt, ein kleines bisschen Glück wär schon nicht schlecht. Ab und zu, meine ich. Weil ich werde ja auch nicht jünger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach so, PS: Nein, hier gehts nicht um Herzscheiße. Frauen wachsen ja nach.</description>
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