Ein ganz neuer Aspekt
... da fragt man sich dann doch, ob man nicht vielleicht irgendwann, so eines schönen Tages, wenn die Schulden abbezahlt sind und man trotzdem noch nicht draufgegangen ist vor lauter Tretmühlenlaufen und dann vielleicht sogar noch die Richtige vor der Tür steht ... ob man also nicht vielleicht doch noch seinen Samen weitergeben möchte ...
Pavement und die Kinder G&M, Stereo
... naja, was einem halt so einfällt beim zweiten Gläschen Schlafbier, nach einem wieder mal viel zu langen Tag, nach wieder mal viel zu viel Nervenkrieg mit irgendwelchen beschissenen Marketingschranzen, die außer Schikanieren nichts gelernt haben, nach einem elenden termingequälten Autobahn-Höllenritt mit 240 Sachen im fremden Auto, aber das Gaspedal tritt man trotzdem durch, weil ansonsten ist man ja eher ein Bahnpendler, und wenn man dann schon mal ein Auto unterm Arsch hat, der nebenbei auch immer nur breiter wird, weil man kommt ja zu nichts mehr, und dann fährt man so und denkt sich "oh, Greding, da bist du vor 20 Jahren mit richtigen Freunden besoffen nach der Disco manchmal hingedonnert und hast dir bei McDonalds ekliges Burgerfrühstück gekauft", und da gabs auch diese dämliche neumodische Geschwindigkeitsbegrenzung noch nicht, und dann fährst du eben weiter und es wär nur ein Stündchen länger noch und man wäre ungefähr so kurz vorm Brenner, aber das sagt man nur zur Kollegin, und dann sitzt man da am Besprechungstisch und denkt den ganzen Vortrag über nur daran, wie man eigentlich die grauenhaft langen Tage noch hinter sich bringen will, bevor die verordnete Wirhabenunsdochallelieb-Scheiße einen wenigstens ein paarmal ausschlafen und ein paar Vollräusche lang davon abhält und ablenkt darüber nachzudenken, dass man sich doch eigentlich gerade echt ruiniert, dass die Ideen auch schon mal knackiger waren, dass man immer noch niemand gefickt hat aus dem Laden, und wie man wohl die grauenhaften Weihnachtsfeiern hinter sich bringen wird, und was das denn heißt, dass sogar die Frau vom Scheff schon sagt, man solle doch weniger arbeiten.
Youtube also, und das gespendete Heimatbier der großartigen Kollegin, die man selbst trotz ihrer mitunter grauenhaft drittklassigen Kalauer noch einfach wahnsinnig gern mag, auch wenn mans natürlich nie sagt.
Da kann einem dann schon mal ein Kinderwunsch hochkommen. Man will ja schließlich vielleicht doch irgendwas hinterlassen. Und wenns nur eine Waise ist.
Pavement und die Kinder G&M, Stereo
... naja, was einem halt so einfällt beim zweiten Gläschen Schlafbier, nach einem wieder mal viel zu langen Tag, nach wieder mal viel zu viel Nervenkrieg mit irgendwelchen beschissenen Marketingschranzen, die außer Schikanieren nichts gelernt haben, nach einem elenden termingequälten Autobahn-Höllenritt mit 240 Sachen im fremden Auto, aber das Gaspedal tritt man trotzdem durch, weil ansonsten ist man ja eher ein Bahnpendler, und wenn man dann schon mal ein Auto unterm Arsch hat, der nebenbei auch immer nur breiter wird, weil man kommt ja zu nichts mehr, und dann fährt man so und denkt sich "oh, Greding, da bist du vor 20 Jahren mit richtigen Freunden besoffen nach der Disco manchmal hingedonnert und hast dir bei McDonalds ekliges Burgerfrühstück gekauft", und da gabs auch diese dämliche neumodische Geschwindigkeitsbegrenzung noch nicht, und dann fährst du eben weiter und es wär nur ein Stündchen länger noch und man wäre ungefähr so kurz vorm Brenner, aber das sagt man nur zur Kollegin, und dann sitzt man da am Besprechungstisch und denkt den ganzen Vortrag über nur daran, wie man eigentlich die grauenhaft langen Tage noch hinter sich bringen will, bevor die verordnete Wirhabenunsdochallelieb-Scheiße einen wenigstens ein paarmal ausschlafen und ein paar Vollräusche lang davon abhält und ablenkt darüber nachzudenken, dass man sich doch eigentlich gerade echt ruiniert, dass die Ideen auch schon mal knackiger waren, dass man immer noch niemand gefickt hat aus dem Laden, und wie man wohl die grauenhaften Weihnachtsfeiern hinter sich bringen wird, und was das denn heißt, dass sogar die Frau vom Scheff schon sagt, man solle doch weniger arbeiten.
Youtube also, und das gespendete Heimatbier der großartigen Kollegin, die man selbst trotz ihrer mitunter grauenhaft drittklassigen Kalauer noch einfach wahnsinnig gern mag, auch wenn mans natürlich nie sagt.
Da kann einem dann schon mal ein Kinderwunsch hochkommen. Man will ja schließlich vielleicht doch irgendwas hinterlassen. Und wenns nur eine Waise ist.
rationalstürmer - 6. Dez, 23:39
walhalladada - 7. Dez, 00:29
Ganz schön weise, Herr Rational :)
rationalstürmer - 12. Dez, 23:14
Naja, Herr Doktor, für irgendwas muss die ganze Nachdenkerei ja gut sein.
flyhigher - 7. Dez, 08:31
Der alljährliche Vor-Weihnachtsblues? Wenn ja, kann ich dich beruhigen, das geht im Jänner wieder vorbei ;-).
rationalstürmer - 12. Dez, 23:16
Nein, liebe Fly, da kann ich dich wiederum meinerseits beruhigen. Es ist nicht der alljährliche vorweihnachtliche Vorweihnachtsblues. Für den brauch ich nur einmal Christoph & Lollo hören, und schon kann ich drüber lachen. Es ist vielmehr eine grundsätzliche Gschicht.
St. Burnster - 7. Dez, 10:01
Ich kommentier heute mal nicht. Weil ich hab ganz wenig Zeit. Muss dauernd arbeiten ganz viel und mit Kindern hab ich auch nichts am Hut. Also wenn ich Zeit hätte, dann würde ich dich fragen, ob ich hier bei "Ordentlich versöhnt" gelandet bin. Aber man kommt ja zu nix mehr.
rationalstürmer - 12. Dez, 23:17
"Ordentlich versöhnt" ??? - Ich glaub, mir hams nimmer lang! Wie kommst etz du auf so einen ausmacht hanebüchenen Unfug?! Ich und versöhnt, ich wüsst nicht, mit was!
Ähm, ja.
Ähm, ja.
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