Samstag, 31. Oktober 2009

Dann prozessier mal schön, Herr Wolfskin

appleJackWolfskin

Letzte Woche hat sich ein Kollege nen schönen neuen iMac gekauft. Mit Magic Mouse übrigens. Aber das tut eigentlich gar nichts zur Sache.

Zur Sache tun tut vielmehr eine andere Beigabe, die mit in der Appleschachtel drin war. Nämlich ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Beware of Snow Leopards". (Siehe Foto). Und mit Tatzen drauf. Vom Schneeleoparden wohlgemerkt, nicht vom Wolf, aber doch eineindeutig Tatzen.

Das Bild schicke ich jetzt mal an den Herrn Wolfskin. Und dann bin ich auf die Abmahnung gespannt, die denen in Cupertino bald ins Haus schneien wird. Hihihi.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Nicht mit mir

Ich kann mir das zwar nicht recht aussuchen, aber das unappetitliche Angebot vom Fallschirmspringer Niebel, die Krise gemeinsam mit ihm zu bewältigen, möchte ich lieber nicht annehmen.

Der hat schließlich vor der Wahl sein Maul so frech und laut aufgerissen, was er alles kann. Dann soll er den Karren jetzt gefälligst zusammen mit seinen Liberalala-Kumpanen aus der Scheiße ziehen. Und wenn er das nicht hinkriegt, kann er von mir aus wie sein schnauzbärtiger Fallschirmkollege zurück auf den Boden der Tatsachen knallen.

Aber mich soller bittesehr in Ruhe lassen, der Pfosten.

Diese Person



Muahahahahahaha! Daran hat das Merkelferkel sicher nicht gedacht. Und wie schön sie "diese Person" sagt. Ach, es ist herrlich. Da beißt sie diesen bösartigen Krüppel just in der Schwarzgeldgeschichte von der Macht weg, und jetzt kann sie ihn genau dafür in Schutz nehmen. Ich brunz mich an vor lachen.

Montag, 19. Oktober 2009

The future is a muscle you don´t have oder warum die Arschlöcher von Jack Wolfskin die Arschlöcher von Jack Wolfskin sind


Ah mei, wenn oana a Arschloch is,
ja nacha muaß ma´s doch a sogn!


Ich kann mich nicht mehr recht entsinnen, ob ich dieses Sprücherl vom Klaus E. Rosstäuscher ausm Radio nicht schon amal gebraucht hab. Aber das ist jetzt auch wurscht, weil erstens stimmts ja, und zweitens gibts gerade eine aktuelle Causa, in der sich wieder einmal ein ganz besonders großes Arschloch so richtig schön aufmandlt.

Eifrige Zuseher des Werbefernsehens werden schon bei der Überschrift auf eine ganz bestimmte Spur geraten sein. Die stammt nämlich aus einem Werbespot und wird darin von einer Band gesungen, deren Mitglieder vielleicht gar nicht so viel dafür können, dass sie jetzt sozusagen Werbung für richtige und wahrhaftige Arschlöcher machen. Weil die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte funktioniert ja in dem Zusammenhang auch nur so ähnlich wie die Vorsteuerabzugspflicht. Und es ist, um ein bisschen im skatologischen Umfelde zu bleiben, auch scheißwurscht, ob sie es wissen oder nicht. Weil Fakt ist halt, dass die Walkabouts Werbung für die Arschlöcher von Jack Wolfskin machen.

"Die Arschlöcher von Jack Wolfskin?" wird sich jetzt der uninformierte Leser fragen. Und ich werde sagen: Genau, die Arschlöcher von Jack Wolfskin. Das heißt, ich sags ja nicht, ich schreibs nur in mein Blog nei. Weil ich halt der Meinung bin, dass das Arschlöcher sind, die bei Jack Wolfskin. Aber immerhin kann ich meine Meinung begründen, und das ist ja auch schon mal was. Ich kann sogar weitere Evidenz liefern, warum ich jetzt überhaupt das Wagnis eingehe, mir den Luxus der Beleidigungsmeinung zu genehmigen, der letztendlich zu einer solchen Verbalinjurie geführt hat. Die Evidenz ist nämlich die, dass die Arschlöcher von Jack Wolfskin gerade eine mordsmäßige In-den-Erdboden-Stampfkampagne gegen ein paar arme Hansln führen. Und zwar wegen dieser Tatze, dies ihr bestimmt alle kennts.

Sagen darf man "Tatze" zwar noch, aber bei einem Bild hörts dann schon auf. Da sind die Arschlöcher von Jack Wolfskin nämlich ungefähr so spaßbefreit wie die Taliban, wenn man denen eine Karikatur vom Mohammed unter die Nasn hält. Wobei der Vergleich jetzt nicht ganz zulässig ist, denn die Taliban haben ja immerhin noch einen religiösen Grund dafür, dass sie beim Anblick einer Mohammed-Karikatur völlig aus der Haut fahren. Bei den Arschlöchern von Jack Wolfskin ist die Sachlage anders. Da gehts ums Markenrecht. [Das ich per se schon nicht unwichtig finde, aber halt eben per se. Und nicht bloß aus dem Grund, dass d´Hauptsach is, dass d´Luft scheppert. Das aber nur als kleine Marginalie.]

Ums Markenrecht also. Und ergo möglicherweise um einen Haufen Geld. Die paar armen Hanseln nämlich, auf die die Arschlöcher von Jack Wolfskin jetzt ihre Anwaltsbaggage gehetzt haben, haben auch irgendwie eine Tatze in ihrem Webshop verwendet. Und da verstehen die Arschlöcher von Jack Wolfskin keinen Spaß nicht. Weil alles, was Tatzen hat, ist sozusagen Trademark von den Arschlöchern von Jack Wolfskin. Sobald es wie eine Tatze aussieht. Und wenn es wie eine Tatze aussieht, rasten sie aus, die Arschlöcher von Jack Wolfskin.

Mir ist das persönlich ja eigentlich vollkommen wurscht. Selbst, als ich noch nicht gewusst hab, dass die Arschlöcher von Jack Wolfskin Arschlöcher sind, hab ich das nämlich schon für einen rechten Scheißdreck befunden, was die so machen. Und das nicht nur, weil ich diesen depperten Werbespot mit dieser depperten Musik für so deppert halte. Sondern vielmehr, weil ich finde, dass eh kein normaler Mensch Sachen von den Arschlöchern von Jack Wolfskin tragen sollte. Also, ich meine, ich hab dieses Label, wie man sagt, schon immer nie leiden können. Weil das tragen entweder solche Pfosten, die auch mit irgendwelchen gschissenen Outdoorsandalen ins Büro gehen. Oder irgendwelche ungefickten Zahnärzte- und Architektenweiber, die halt ohne irgendein hundsverrecktes Softshellflankerl nimmer zum Shoppen auf die Maximilianstraße gehen können, wenns regnet und sie nicht direkt vor irgendeinem Scheiß-Kaffeehaus einen Parkplatz kriegen für ihren saublöden Porsche Cayenne. Und dann gibts da noch die Studienräte (meistens unterrichten die Deutsch und Sozialkunde), die unter ihrer Land´s End Fleecejacke aus der ADAC-Zeitschrift mindestens ein kariertes Arschlöcher-von-Jack-Wolfskin-Outdoorhemd anhaben. Und im Skilager den Waschbeutel mit der Arschlöcher-von-Jack-Wolfskin-Tatze ganz stolz ihren pubertierenden Schulkindern zeigen. Und die ihren Schülern immer die Geschichten von Herrn Keuner predigen, in Wirklichkeit aber Verweise verteilen, sobald einer mal dreimal die Hausaufgaben vergessen hat.

Ganz ehrlich: Die armen Hansln von diesem Webshop, die gerade soviel Ärger mit den Arschlöchern von Jack Wolfskin haben, die sollen ruhig diese Scheißtatzen draußen lassen. Kaufen eh nur Arschlöcher. Aber gfalllen lassen dürfen die sich das trotzdem nicht. Wenns nach mir ginge. Fahr zua!

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Der Herr Stinkwart und das Huskymädchen

Hihihihi. Hat jemand grad gesehen, wie die Slomka den FDP-Stiftenkopf grad geärgert hat? Nützt natürlich alles nichts, das ist mir schon klar - aber es ist doch immer wieder fein mit anzusehen, wenn diese Liberalala-Lügner zumindest ein bisschen zu spüren bekommen, dass ihnen bei ihrem Marktamoklauf jemand dicht auf den Fersen ist.

Apropos: Nikolaus Brender hat den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis bekommen. Da wird der Koch wieder mal getobt haben.

Montag, 5. Oktober 2009

Semantik im Morgenmagazin

Ist doch klar, dass Roland Koch Zensur nicht Zensur nennt. Für den ist ja auch eine Lüge keine Lüge.

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Die Frage nach dem Sein.

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Die Beobachtungskamera.

Kleiner Ergänzungsversuch...
Kleiner Ergänzungsversuch zum Gesamtbild: Auf...
Pecas - 6. Nov, 18:32
Müssen Tiere, die...
Müssen Tiere, die solche Spuren hinterlassen,...
Au-lait - 3. Nov, 12:19
natürlich nicht,...
natürlich nicht, aber ich hab halt so lange nicht...
St. Burnster - 2. Nov, 23:45
Hahaha, ganz große...
Hahaha, ganz große Idee!
rationalstürmer - 2. Nov, 18:44
Du willst dir wohl das...
Du willst dir wohl das Schauspiel entgehen lassen,...
rationalstürmer - 2. Nov, 18:44
Aufblasbar als Kinderluftballon
Beim ersten Fitzerl Papier tät ich am Steve Jobs...
Pecas - 2. Nov, 17:02
Petze!
Petze!
St. Burnster - 2. Nov, 11:04
Dann prozessier mal schön,...
Letzte Woche hat sich ein Kollege nen schönen...
rationalstürmer - 31. Okt, 19:51
Subversion ist das oberste...
Subversion ist das oberste Werkzeug in der SelbsthilfeWerkzeugkiste. Aber...
textorama - 29. Okt, 13:43
Was für ein Hammer!...
Was für ein Hammer! Guter Mann. Lebt der noch?
stilhäschen - 29. Okt, 09:39

Die immer müßige Suche nach weiteren Wahrheiten

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Die Heirats- und anderen eindeutigen Anträge nach wie vor bitteschön an
dasbesteausmeinemleben
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Das böse kleine Kleingedruckte.

Keine Zielgruppe

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Dass ich nicht lache.

Online seit 1607 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Nov, 18:32

Die Mitschuldigen an dieser garstigen Sammlung von nachgemachtem Ausgekotzten.

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