Beleidigungstatbestand

Donnerstag, 21. Februar 2008

Ypsilanti. Mit Schlimmick!

Und wenn jemand mich fragte, was denn dieser Kurt Beck nur für eine ärmliche, machtgeile und evident rückgratlose Gestalt sei - ich wüsste noch immer keine Antwort.

Mittwoch, 22. August 2007

Was mia eifoit

Und wenn a kloana Scheissdreck grouß wead,
dann stinkta um so mehr.
(Hans Söllner, Mama ziag dei Schürzn aus)

Gestern Abend hat der Huber Erwin wieder einmal im boarischn Fernsehn redn derfa.

Dienstag, 21. August 2007

Fast so grässlich und gemein wie die Wirklichkeit

Ostdeutschland kehrt zu alten Trends zurück. Nachdem man dort im vergangenen Jahr noch den eigenen Nachwuchs zuerst gemeuchelt und dann im Blumenkasten entsorgt hat, besinnt man sich jetzt offensichtlich wieder auf das gute alte Inder statt Kinder und lässt das stammbaumeigene Natterngezücht leben.

Wie lange sollen wir dieses Sauvolk eigentlich noch alimentieren?

Samstag, 9. Dezember 2006

Beleidigungstatbestand erfüllt: Kardinal Meisner

Machen wir mal ein bisschen Theorie: Mystisch-irrationale Weltanschauung, Blut- und Weiherituale, doppelte Gegnerschaft gegen Liberalismus und Sozialismus, hierarchische und am Führerprinzip ausgerichtete Strukturen und, wie wir es bei Dieter Nohlen nachschlagen können, die "Rückbesinnung auf romantische bzw. reaktionäre Traditionen"* - all sowas finden wir ja bei böswillig-genauem Hinschauen in der katholischen Kirche sehr hübsch nachgestellt. Zu dumm nur, dass ich dafür aber leider unter dem Begriff Faschismus nachgeschlagen habe.

Sicherlich würden mir auch Religionswissenschaftler erklären können, ob das jüngst wieder in die Medien geratene Verbot Kardinal Meisners, welches es katholischen Gläubigen verbietet, ihr Gebet gemeinsam mit Andersgläubigen zu sprechen, schon so etwas ist wie Verfolgen einer "Ideologie, die in der Idealisierung der eigenen Volksgemeinschaft und der Ablehnung alles Fremden"** gipfelt. Hans Küng jedenfalls scheint mir mit der ganzen Sache gar nicht einverstanden zu sein. Aber das weiß man ja, dass Hans Küng einer der ganz Wenigen ist, denen das exzessive Inhalieren von Weihrauch überhaupt nicht geschadet hat.

Gerade muss ich an den früheren Fuldaer Bischof Dyba denken. Bei dem war es ja so, dass der Herrgott (so hab ich mir das jedenfalls zurechtgelegt) irgendwann einmal die Schnauze voll hatte von der unerträglichen Hetzerei, mit der dieser Mann immer wieder aufgefallen ist. Da hat er ihm dann einfach das Licht ausgeknipst, und dann war Ruhe. Ich war ja nie katholisch, ich weiß ja nicht, ob das bei denen so funktioniert. Aber eine sympathische Vorstellung ist das schon. Der Meisner hat ja auch angeordnet, dass sie ihm mal seinen Taufschein mit ins Grab geben sollen, nur so für alle Fälle, wenn sie ihn da droben nicht gleich reinlassen sollten. Ganz schön gerissen.

Ist ja auch egal. Möglicherweise rege ich mich ja ganz umsonst auf. Möglicherweise ham der Faschismus und der Kardinal Meisner ja gar nix miteinander zu tun. Möglicherweise ist der Meisner ja nur ein ganz gewöhnliches Arschloch, könnt ja sein. Weiß man ja nicht.

*, ** (Rieger, Günter, Faschismus/Faschismustheorie in: Nohlen Dieter (Hrsg.), Kleines Lexikon der Politik, München 2001).

Mittwoch, 8. November 2006

Beleidigungstatbestand erfüllt: Sigmund Gottlieb

Ein solch feister Mensch ist halt doch eine recht patzerte Butternudel.
(Ambros/Tauchen/Prokopetz, Augustin)

Es gab einmal eine Zeit, da habe ich Gerhard Schröder wirklich gemocht. Da kam jemand, der war ein bisserl vornehm und ein bisserl leger, ein Sauhund ganz bestimmt, aber ein gewitzter. Der hat für mich und meine Freunde einfach den wackersteinschweren Dreck der viel zu langen Kohl-Jahre weggemacht und dafür gesorgt, dass Staatsgäste nicht länger gute Mine zu Pfälzer Saumagen machen mussten, wenn sie ins Land kamen. Ich fand das gut, auch wenn das rückblickend vielleicht beinahe naiv klingt.

Ich hab Schröder viel verziehen. Schröder konnte Hillu - die ich immer für die geilere Frau hielt - einfach so aus dem Haus jagen, nachdem sie all die Jahre seinen Marsch ins Kanzleramt begleitet hatte. Er konnte sich von Peter Lindbergh mit Zigarre in der Fresse ablichten lassen und von Thomas Gottschalks Peinliche-Leute-Sofa seine billigen Schaustellersprüche ins Land posaunen, alles das hab ich ihm nachgesehen. Weil ich das mochte. Weil er und sein Vizekanzler irgendwie so waren wie Butch Cassidy and the Sundance Kid.

Heute schäme ich mich fast für ihn, wenn ich Gerhard Schröder im Fernsehen erleben muss. Es ist ein unsägliches und armseliges Theater, das er da gerade aufführt. Er zeigt uns eine gealterte Diva, die einfach nicht kapiert, dass sie keiner mehr haben will. Das ist nicht schön. Das tut weh. Ich mag Gerhard Schröder nicht mehr gerne sehen. Heute aber hat er mich einmal zum Lachen gebracht. Im Bayerischen Fernsehen gab es in der Münchner Runde ein Eins-zu-Eins-Gespräch mit ihm und Sigmund Gottlieb.

Gottlieb ist Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks und - wenn mich nicht alles täuscht - einer von den Menschen, die am allerliebsten sich selbst zuhören. Was beim Bayerischen Rundfunk nicht ganz so einfach ist, denn dort muss man, das dürfte Einstellungsvoraussetzung sein, am allerliebsten der CSU zuhören. Keine Ahnung, wie es um das Rückgrat eines Menschen bestimmt sein muss, der in so einem Laden arbeitet. Vielleicht spekuliert man darüber auch besser nicht weiter. Vielleicht reicht es schon aus, wenn man so jemandem dabei zusieht, wie er sich, geifernd und keckernd vor lauter servilem Gehabe, in seinem pofeuchten Redakteurssesselchen vor und zurück bewegt und brav alles nachschnattert, was ihm sein oberster Dienstherr vorsagt. Bei manchen Menschen hat man ja oft das dringende Bedürfnis, sich die Hände zu waschen, nachdem man ihnen vorgestellt wurde. Ich denke, dass ich bei Sigmund Gottlieb dieses Bedürfnis auch hätte.

Am anstrengendsten ist Gottlieb, man mag auch sagen, er ist am ekelhaftesten, wenn er sich an politisch Andersdenkenden festbeißt. Weil man weiß, dass so etwas auch elegant geht, stößt es einem um so saurer auf, wenn man zusehen muss, wie plump er das tut. In jedem Augenblick wird dabei evident, dass er sich wie ein Hund geriert, der gerade ein neues Kommando gelernt hat und gleich seine Belohnung kriegt. Dass er es kaum noch erwarten kann, sich sein Frolic abzuholen und sich schwanzwedelnd darauf freut, dass Markus Söder ihm dafür auf die Schulter klopfen wird. Man möchte gern ein Tuch nehmen und ihm den Mund abwischen und der Umstand, dass man es nicht kann, macht die Sache noch unerträglicher. Er wiederholt dann ein und die selbe dämliche Frage wieder und wieder, krankhaftes Zucken in der blassrosigen Schweinchenvisage und ein Gesicht, das kleine Buben machen, wenn sie Fliegen die Flügel ausreißen. Schlimm ist das, einfach schlimm.

Bei Schröder hat er das gestern Abend auch probiert. Und ich bin mir fast sicher, dass nicht viel gefehlt hätte und er wär heulend rausgerannt, als der Altkanzler mit einer Süffisanz, wie sie außer ihm kaum jemand so drauf hat, entgegnete "Aber Herr Gottlieb, Sie werden sicher verstehen, dass ich ausgerechnet mit Ihnen nicht über Stil diskutiere."

Wie gesagt, ich mag Schröder nicht mehr besonders. Aber in dem Moment fand ich ihn klasse.

Mittwoch, 23. August 2006

Beleidigungstatbestand erfüllt: Claus Kleber

Und weiter gehts in der bunten Reihe nicht ausgesprochener, aber doch höchst gerechtfertigter und sein müssender Verwünschungen. Heute mit einem kleinen Blick auf phänotypische Grausamkeiten und den Niedergang des Fernsehjournalismus, kurz aufgezeigt an der Person des ZDF-Anchorman Claus Kleber.

Bekanntermaßen kann ja niemand etwas für sein Aussehen, zumindest im Großen und Ganzen. Franz-Josef Strauß beispielsweise ist sicherlich schon mit einem Stiernacken zur Welt gekommen und hatte nur deswegen mehr Ähnlichkeit mit einer rausgefressenen Sau als mit einem Menschen, Markus Söder wird möglicherweise bereits in der Grundschule wie ein doofer Streber ausgesehen haben, der alle beim Klassenlehrer verpfiffen hat, wenn sie mal was ausgeheckt hatten, und auch bei Wolfgang Schäuble würde bestimmt niemand auf das Bild eines verbitterten und bösartigen Krüppels kommen, hätte ihm dieser geistig verwirrte Mann damals nicht eine Kugel verpasst.

Die Liste ließe sich natürlich beliebig fortsetzen, man denke nur an Ursula von der Leyen, deren ekelhafte Haartracht wohl ein Erbstück von der Urururgroßmutter oder so sein muss, oder auch an Grit Breuer, die haben halt die DDR-Sportärzte in eine Kampfmaschine verwandelt. Selbst ich kann nichts für die Hasenscharte, die mein ansonsten strahlendes Antlitz verunziert, es zur grotesken Fratze verwandelt und dafür sorgt, dass sich Frauen angesichts des permanenten Rotz- und Speichelflusses aus meinem Munde spätestens nach dem allerersten Kuss mit Grausen von mir abwenden.

Mit Herrn Kleber ist das bestimmt ähnlich. Wenn ich mit meiner besten Freundin das heute journal gucke, was manchmal vorkommt, dann sind ihre Worte beim Anblick Claus Klebers "Mein Gott ist der schief!" Tja. Aber es stimmt ja, der Mann ist einfach schief. Wie sau.

Doch darum soll es jetzt nicht gehen. Was mich an Claus Kleber nervt, das ist seine fürchterliche Anchorman-Art. Diese betonte Lässigkeit, die immer ein Stück zu aufgesetzt aussieht. Diese peinliche aus den USA importierte und in England nicht losgewordene Buddy-Attitüde. Diese fast schon widerwärtig joviale Lockerheit. Alles Eigenschaften, mit denen er sich bestens einreihen könnte in die verachtenswerte Phalanx neoliberaler und neokonservativer Wer!in!Deutschland!wirklich!arbeiten!will!der!findet!auch!Arbeit!-Schreihälse.

Und was mich an Claus Kleber noch viel mehr nervt, das sind seine permanenten Wiederholungen, wenn er, wie heute, Vertreter der sogenannten gemäßigten Muslime im Interview hat. Mehr als "Ja warum demonstriert ihr braven Moslems denn nicht gegen die Verbrecher, wir Deutschen organisieren doch auch immer gleich eine Gegendemo, wenn irgendwo ein paar Rechtsradikale einen Mitbürger mit Migrationshintergrund anzünden. Warum nehmt ihr euch denn nicht ein Beispiel an uns?" bringt Herr Kleber nicht raus. Das ist mir nicht zum ersten Mal aufgefallen. Und ich wage zu behaupten, dass er das absichtlich macht. Dafür hat er jede Beleidigung verdient, die auszusprechen uns unsere Eltern verboten haben.

PS: Bitte lesen, was die Bittersüße schreibt.

Freitag, 11. August 2006

Beleidigungstatbestand erfüllt: Günter Grass

Nur ein Wort, Herr GraSS: Arschloch.

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Die Frage nach dem Sein.

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Die Beobachtungskamera.

geiler streifen, oberhammer!...
geiler streifen, oberhammer! aber ich geh ja immer...
schneck06 - 6. Jul, 13:06
Mitleid ist aus menschlicher...
Mitleid ist aus menschlicher Sicht zwar verständlich,...
rationalstürmer - 4. Jul, 13:05
wenn das der Ede wüßte... Ich...
wenn das der Ede wüßte... Ich denke nicht,...
stt - 4. Jul, 12:57
Danke für die Nachbereitung,...
Danke für die Nachbereitung, Hasi. Sehr aufmerksam,...
rationalstürmer - 4. Jul, 08:57
Aha, meine Liebe. Der...
Aha, meine Liebe. Der schöne Arsch sozusagen als...
rationalstürmer - 4. Jul, 08:53
Pfeilgrad, Herr Passenger....
Pfeilgrad, Herr Passenger. I moanat a, dass mia des...
rationalstürmer - 4. Jul, 08:47
... und das, wo mir doch...
... und das, wo mir doch in Bayern auch Indianer und...
rationalstürmer - 4. Jul, 08:45
Weia, das schockt mich...
Weia, das schockt mich jetzt aber. So gar nichts verstanden?...
stilhäschen - 3. Jul, 13:02
Am Besten einfach gar...
Am Besten einfach gar nicht ignorieren! Ausserdem...
momoseven - 3. Jul, 11:15
Jetz samma glei' scho...
Jetz samma glei' scho so frei, daß a no de Breißn...
Fellow Passenger - 3. Jul, 10:42

Die immer müßige Suche nach weiteren Wahrheiten

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Die Heirats- und anderen eindeutigen Anträge nach wie vor bitteschön an
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Das böse kleine Kleingedruckte.

Keine Zielgruppe

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Dass ich nicht lache.

Online seit 1118 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Jul, 13:06

Die Mitschuldigen an dieser garstigen Sammlung von nachgemachtem Ausgekotzten.

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